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Ostern 2012

"Wo geht's denn hier zur Mitte?"

Vorösterliche Feier an der Fachakademie

30.03.2012. Zwei  Wandersleute kommen des Weges, überfordert mit ihrer Wanderkarte und sichtlich erschöpft. "Wo geht's denn hier zur Mitte?", fragen sie....

Mit dieser kleinen Szene stieg die Klasse Studienjahr 1 b in die vorösterliche Feier der Fachakademie ein. Die Schulgemeinschaft hatte sich im Mehrzweckraum versammelt und ging gemeinsam der Frage nach der Mitte des Lebens nach.

Doch was ist die Mitte des Lebens?

Die Antwort auf diese Frage ist so individuell wie jeder einzelne Mensch. Familie, Gemeinschaft, Vertrauen - und vor allem die Liebe wurden als wichtigste Bereiche genannt.

 

Vorösterliche Feier 2012
Vorösterliche Feier 2012

 

Nach dem Wortgottesdienst wurde es schwungvoll mit dem gemeinsamen Lied "I'm walking".

Gewalkt wurde anschließend in den Innenhof - dort durfte jeder sein individuell beschriftetes Osterei suchen.

Frohe Ostern und eine schöne Ferienzeit!

 

Ostereiersuche im Innenhof
Ostereiersuche im Innenhof

 

Ostereiersuche im Innenhof....
Ostereiersuche im Innenhof....

 

Alle Bilder vom letzten Schultag finden Sie im passwortgeschützten Bereich.

 

 

 

März 2012

Frühlingsfest der Uni-Kinderklinik Würzburg 2012

Die Stationen Regenbogen, Schatzinsel und Leuchtturm feierten ihr Frühlingsfest. Es beginnt immer mit einem Familiengottesdienst in der Klinik-Kapelle und weitergefeiert wird in den Räumen der Fachschule für Kinderkrankenpflege. Da es außer dem Weißwurstfrühstück immer Bastelangebote für die Kinder gibt, erfreut es sich besonderer Beliebtheit.
Die Gestaltung übernehmen Studierende der theoretischen Ausbildung im Übungsfach Heilpädagogik und ihre Lehrkraft Margarete Lochner.

Margarete Lochner

 

Fastenzeit 2012

Gemeinsamer Fastengottesdienst

09.03.2012. Freitagmorgen kurz nach 8 h. Die Schulgemeinschaft der Fachakademie betritt nach einem kleinen Fußmarsch die Kirche St. Sebastian auf dem Heuchelhof. Zahlreiche Absperrbänder gaukeln eine Baustelle vor und zwingen Studierende, Erzieherpraktikanten und Lehrkräfte, kleine Umwege zu laufen, andere Wege zu wählen oder über die Hindernisse hinweg zu steigen. - Wie im richtigen Leben! Thema des Fastengottesdienstes gemeinsam mit Domkapitular Clemens Bieber ist: "Steine im Labyrinth des Lebens".

Die Klasse Studienjahr 1 a hatte gemeinsam mit ihren Lehrkräften Frau Tauber-Gnangko (Musik, Gitarrengruppe) und Herrn Becker (Theologie/Religionspädagogik) die Messfeier vorbereitet. In Liedern und Texten kam immer wieder zum Ausdruck, dass unser Lebensweg nicht immer planbar ist. Die Fastenzeit kann ein guter Anlass sein, über festgefahrene Gewohnheiten und neue Ziele nachzudenken.

 

Fastengottesdienst 2012 in St. Sebastian mit Domkapitular Clemens Bieber
Fastengottesdienst 2012 in St. Sebastian mit Domkapitular Clemens Bieber

 

 

 

Studienjahr 1

Besuch bei Herrn Domkapitular Clemens Bieber             

 

05.03.2012. Am Montagnachmittag folgten die Studierenden des Studienjahres 1 einer Einladung von Herrn Domkapitular Clemens Bieber, dem Leiter der Hauptabteilung soziale und caritative Dienste im Bischöflichen Ordinariat und Vorsitzenden des Diözesancaritasverbands. Seit Januar 2012 ist Herr Bieber zudem der neue Vorsitzende des Verbandes Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (Bundesverband).

In den Räumen des Caritas-Verbandes in der Franziskanergasse nahm sich Herr Bieber Zeit für die rund 80 angehenden Erzieher(innen). Er präsentierte einen Vortrag über Geschichte und Strukturen der Caritas, die neben unserer Fachakademie noch zahlreiche weitere Ausbildungsbetriebe unterhält und vor allem spätere Arbeitsplatzmöglichkeiten für Erzieher(innen) bietet.

Vielen Dank für die freundliche Einladung!

 

Besuch des Studienjahres 1 beim Caritas-Verband
Besuch des Studienjahres 1 beim Caritas-Verband

 

Dank an Herrn Domkapitular Clemens Bieber durch Studierende.
Dank an Herrn Domkapitular Clemens Bieber durch Studierende.

 

 

Fortbildung Unterrichtsmethoden

Februar 2012. Am Freitag, 3. 2. und Samstag, 4.2. bildete sich das Kollegium der Fachakademie gemeinsam fort.

Unterrichtsmethoden und eigenständiges Arbeiten im Unterricht waren die Inhalte des zweitägigen Workshops mit einem Referenten der Regierung von Unterfranken.

 

 

 

Weihnachten 2011

Sei ein Licht!

23.12.2011 Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien feierte die Schulgemeinschaft der Fachakademie einen vorweihnachtlichen Gottesdienst mit Dompfarrer Dr. Jürgen Vorndran in der Kirche St. Hedwig.

Vorweihnachtlicher Gottesdienst mit Pfarrer Vorndran in der Kirche St. Hedwig im Gut Heuchelhof
Vorweihnachtlicher Gottesdienst mit Pfarrer Vorndran in der Kirche St. Hedwig im Gut Heuchelhof

Das Studienjahr 1 c  - gemeinsam mit Klassleitung Herrn Wolf - hatte die kirchliche Feier unter dem Motto "Weihnachten in aller Welt" vorbereitet. Im Mittelpunkt stand die Geschichte eines Wettstreites unter den Sternen: Wer darf der Stern von Bethlehem werden? Schließlich leuchteten alle gemeinsam.

 

Weihnachten in aller Welt - Sterne aus allen Kontinenten
Weihnachten in aller Welt - Sterne aus allen Kontinenten

 

Die Instrumentalgruppe unter Leitung von Frau Tauber-Gnango umrahmte den Gottesdienst musikalisch.

Pfarrer Vorndran griff die Gedanken in seiner Ansprache auf und betonte, dass jeder im Alltag ein Licht für andere sein kann. So laute ein afrikanischer Gruß: Es wird hell, wenn du kommst!

Zurück in unseren derzeitigen Räumen der Fachakademie, trafen sich alle im Mehrzwecksaal zum gemütlichen Beisammensein. Lieder ertönten und in einem Rollenspiel wurde darüber gerätselt, was sich im großen, eindrucksvollen Geschenk befinden könnte. Doch es wurde klar, nicht die materiellen Werte zählen. Wichtig ist Freundschaft, Liebe und (familiärer) Zusammenhalt.

Rollenspiel: Was befindet sich wohl im großen Geschenk?
Rollenspiel: Was befindet sich wohl im großen Geschenk?

 

Am Ende der Feier wünschte Schulleiter Herr Steigerwald allen gesegnete Weihnachten und eine frohe Zeit.

 

 Viele Fotos von der Feier befinden sich im passwortgeschützten Bereich

 

 

Nikolausfeier 2011

Frieden ist ein Geschenk

 

07.12.2011. Die Gethsemane-Kirche am Heuchelhof: Ein Sprayer schleicht in den Altarraum. Gespannte Stille. Mit roter Farbe sprüht die dunkle Gestalt „Frieden ist…“ auf eine weiße Papierwand.


Die Schulgemeinschaft der Fachakademie hatte sich in der evangelischen Kirche versammelt, um einen Wortgottesdienst zu Nikolaus zu feiern.
Die Klasse Studienjahr 1 a gestaltete gemeinsam mit Frau Tauber-Gnango und Herrn Becker diesen ganz besonderen Morgenkreis mit der Frage: Was ist Frieden?

 

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Nach dem Vorbild des Bischofs Nikolaus brachten die Studierenden in Texten, Bibelstellen und musikalischen Beiträgen zum Ausdruck: Frieden ist ein Geschenk. Doch müssen wir alle Frieden stiften, um ihn in die Welt zu bringen.

 

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Advent 2011

Beginn der vorweihnachtlichen Zeit

25.11.2011. Am Freitagvormittag vor dem ersten Adventswochenende stimmten sich die Studienjahre auf die vorweihnachtliche Zeit ein.

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Nach Besinnungsimpulsen am Morgen machten sich die Klassen der Theoretischen Ausbildung ans Werk und gestalteten Adventskränze, Sterne und eine Vielzahl anderer Dekorationen. Plätzchen- und Waffelduft wehte durch die Räume, die ansprechend geschmückt wurden.

Hier eine kleine Bildstrecke vom Adventseinstieg 2011.

 

 

 

Das aktuelle Schuljahr - alles anders

 

Seit Ende September 2011 befindet sich die Fachakademie in den Räumen des Technikums am Heuchelhof.

Wir freuen uns, dass wir übergangsweise ein Schulgebäude gefunden haben, in dem Platz für die gesamte Schulgemeinschaft ist.

In den vergangenen Wochen war in der Lokalpresse viel über die Brandkatastrophe, mögliche Ursachen und Auswirkungen auf den Schulbetrieb zu lesen. Nun ein paar Eindrücke aus unserer Sicht.

 

Hier geht es zur Bildergalerie mit Einblicken und Ausblicken rund um den Schulhausbrand.

 

 

Lehrer ohne Schulgebäude

oder: "Wisse die Wege!"

 

Donnerstag, 15. September. Was tun eigentlich Lehrer, wenn ihre Schule abgebrannt ist? Die Frage klingt wie ein Witz oder eine Scherzfrage – doch zum Lachen war keinem zumute, als in den frühen Morgenstunden am Donnerstag, 15. September 2011, die Frage zur Wirklichkeit wurde. Fassungslos und ungläubig standen wir Lehrkräfte vor unserer Fachakademie; das Dachgeschoss war abgebrannt, das restliche Gebäude von Löschwasser durchtränkt und von herabfallenden Teilen schwer getroffen.
Studierende, Ehemalige, Nachbarn und Schaulustige umringten mit uns das abgesperrte Areal. Unzählige Feuerwehrmänner und Katastrophenhelfer befanden sich auf Drehleitern und direkt am Gebäude.


Donnerstag, 22. September. Eine Woche später. Eine Woche mit ungeahnten Erlebnissen. Eine Woche wie eine Ewigkeit und zugleich wie ein einziger, nicht enden wollender (Alb-)Traum. Laut Anfangskonferenz zu Schuljahresbeginn hätte heute in der Fachakademie eine große Brandschutzübung stattfinden sollen. Wir schmunzeln über diesen Termin und sind uns einig: Humor hilft. Doch Humor ist hier nur möglich, weil kein Mensch an Leib und Leben Schaden genommen hat.
Hinter uns liegen zahlreiche Krisensitzungen an verschiedenen Orten. Das Bistum Würzburg und die evangelische Kirche hatten uns Räume zur Verfügung gestellt. Ein Krisenstab der Caritas suchte mit unserer Schulleitung fieberhaft nach neuen Räumlichkeiten für den Unterrichtsbetrieb. Die Hilfsbereitschaft war rührend. Die Regierung von Unterfranken stellte uns für Konferenzen ihren Sitzungssaal zur Verfügung. Mit Brötchenkisten der umliegenden Bäckereien durften wir die dringendsten Akten aus der Schule retten. Und im Eingangsbereich der Fachakademie hing währenddessen unversehrt die geschnitzte Statue unserer Namensgeberin Hildegard von Bingen, darunter ihr Leitspruch: Wisse die Wege!
Wohin die Wege führen, das sollte sich nun genau eine Woche nach der Brandkatastrophe entscheiden.
8 Uhr. Wir Lehrkräfte treffen uns im Gemeindesaal St. Peter und Paul, um die Räum- und Umzugsaktionen des heutigen Tages zu planen. Unser Schulleiter Thomas Steigerwald informiert uns, dass sich heute Mittag vermutlich entscheiden wird, wo wir mittelfristig andere Schulräume beziehen können. Er entlässt uns hoffnungsvoll zum Kistenpacken mit den Worten: „Es gibt keine brauchbare Alternative zu Zuversicht und Optimismus!“.
12.00 Uhr. Mittagspause. Nach einigen Stunden Arbeit im Schulgebäude versammeln wir uns erneut. Hinter uns liegen neue erschütternde Bilder vom Ausmaß der Katastrophe. Unser Schulgebäude ist bevölkert von Handwerkerfirmen. Decken und Wände werden rabiat abgerissen. Der allseits berühmte Hildegardsche Stäbchenparkettboden ist bis zu 20 cm aufgequollen und wird mit grobem Gerät beseitigt. Immerhin konnten alle Hausschuhe gerettet werden!
12.30 Uhr. Schulleiter Thomas Steigerwald betritt freudestrahlend den Raum. Es gibt Grund zum Anstoßen: Wir haben neue Räume! Nun steht auch vertraglich fest, dass unser neues Domizil auf dem Heuchelhof in den Räumen des Technikums sein wird.
In nur einer Woche erlebten wir unglaubliche Zerstörung und zugleich enorme Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt. Das schulische Leben kann nun weitergehen. Schon am darauf folgenden Freitag erfolgte der Großumzug auf das neue Gelände; Studierende und Lehrkräfte packten gemeinsam an. „Wir sind die Schule“ – und die FAKS St. Hildegard hat eine Zukunft!

 

Danke an alle!

Schulleitung, Kollegium und Mitarbeiter der Fachakademie