Praxis und Schule
Während des Sozialpädagogischen Seminars arbeiten die Erzieherpraktikantinnen in Praxisstellen und kommen zu regelmäßigen Seminartagen in die Schule. Eine enge Vernetzung gewährleistet die qualifizierte Vorbereitung auf den beruflichen Alltag. So stehen die Betreuungslehrer im Austausch mit den Praxisanleitern vor Ort und besuchen die Schülerinnen in den Einrichtungen. Termine und Organisation der Seminartage werden den Schülerinnen und Praxisanleitern rechtzeitig mitgeteilt. Fachpraktische und theoretische Fächer orientieren sich ebenfalls an den beruflichen Anforderungen und behandeln systematisch verschiedene Lernfelder: - Personen und Situationen wahrnehmen, Verhalten beobachten und erklären
- Erzieherisches Handeln planen, durchführen und reflektieren
- Bildungsprozesse anregen und begleiten
- Beziehungen und Kommunikation gestalten
- Mit allen am Erziehungs- und Bildungsprozess Beteiligten zusammenarbeiten
- Die eigene ästhetische Gestaltungsfähigkeit weiterentwickeln und im beruflichen Handeln einsetzen
- Werte und Werthaltungen reflektieren, weiterentwickeln und in das berufliche Handeln integrieren
Die Praxisstellen werden von den Erzieherpraktikantinnen gewählt und der Schule zur Genehmigung mitgeteilt – hierbei sind verschiedene Arbeitsfelder möglich, wie Kindergarten, Hort, Heim und Fördereinrichtungen. Wie auch in der später folgenden theoretischen Ausbildung, legen wir großen Wert darauf, dass die Schülerinnen in möglichst viele Bereiche Einblick erhalten. Vor dem Hintergrund der politischen Diskussion im Krippenplätze, Kindergartenausbau und Ganztagesschulen ist eine breit angelegte Ausbildung für spätere Einsatzbereiche unverzichtbar. Die Terminübersicht zu den Seminartagen an der Fachakademie finden Sie hier.
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